Dackel im Gebrauch

Allgemeine Informationen zu den jagdlichen Prüfungen der Sektion OÖ

  • Alle in Österreich lebenden Hunde müssen ins Österreichische Hundezuchtbuch (ÖHZB) eingetragen werden bzw. eine ÖHZB-Nummer haben. Die ÖHZB-Nummer ist bei der Prüfungsanmeldung einzutragen.
  • Die Schußfestigkeitsprüfung (SCHF) ist Voraussetzung zur Teilnahme aller Gebrauchs- und Anlagenprüfungen und kann an allen Übungstagen nach Absprache  absolviert werden.
  • Eine endgültige Entscheidung zur Teilnahme zum gemeldeten Termin obliegt den Jagdreferenten und dem Alter des Hundes.
  • Eine mögliche Aufteilung auf  Frühjahr- und Herbsttermine ist auf Grund der begrenzten Übungs- und Prüfungsreviere notwendig.
  • Die Plätze sind limitiert und müssen je nach Revier auch als Maximum an Hundegespanne beachtet und eingehalten werden.  

Termine für alle Übungen & Prüfungen

OÖ Mitglieder werden bei den Anmeldungen zu unseren Prüfungen bevorzugt!!!!! 

 

Art der Prüfung / Übung Datum mind. Alter Info Ort

 

   

 
     Ohne rechtzeitige Einzahlung der Prüfungsgebühr ist keine Teilnahme an den Prüfungen möglich!

Wichtig für alle Anmeldungen an Übungen und Prüfungen!

  • Die Meldung zu  Übungstagen und Prüfungen  gilt erst dann als angenommen, wenn das Nenngeld auf dem Konto der Sektion OÖ gutgeschrieben wurde.
  • Bitte bei der Einzahlung der Prüfungsgebühr die Art der Übung/Prüfung unter "Verwendungszweck" angeben. 
  • Nenngebühr ist Reuhegebühr bei Nichteinhaltung der gemeldeten Teilnahme!!!!!!

Kontonummer der Sektion OÖ

Raiffeisen Bank Klam

 

IBAN:  AT95 3406 8000 0020 7738


Jagdliche Brauchbarkeitsprüfung OÖ

Prüfung Datum mind. Alter Ort
 Brauchbarkeit   12 Monate  

Warum gibt es eine Brauchbarkeitsprüfung?

Deren Zweck ist die Feststellung der Brauchbarkeit eines Jagdhundes für den praktischen Jagdbetrieb. 

Die Fähigkeit zur sozialen Einordnung, Ruhe, Arbeitsfreude und Führigkeit im jagdlichen Einsatz, sollen den Jagdhund kennzeichnen und so den Grundstein für den Nachweis der jagdlichen Brauchbarkeit bilden!

 

Anstelle der Baueignung (APuE) kann die "Brauchbarkeit" auch auf der Schweißarbeit mit 500 Schritt geprüft werden!

Ein Jagdhund ist brauchbar, wenn er die Voraussetzungen erfüllt und die angeführten Eigenschaften aufweist.

Somit kann er dann auch als brauchbarer Jagdhund ( Revierhund  )gemeldet werden.

Nach bestandener Brauchbarkeitsprüfung erhält der Jagdhund / Hundeeigentümer eine "Brauchbarkeitsbescheinigung"  ausgestellt. 

 

Was muss man den da alles machen?

Anforderung:

- Schussfestigkeit

 

- Mindestalter des Hundes 12 Monate

Geprüft wird:

- Schweißarbeit auf 500 Schritte

- Stöbern

-im Zuge der Arbeit - Gehorsam & Führigkeit

 




Alle Anmeldungen zu Übungen und Prüfungen senden Sie bitte an

 

Obfrau Evelyn Waldhäusl

Niederkalmberg 9, 4352 Klam 

oder

per Mail: e.waldhaeusl@gmx.at

 

 

Leistungszeichen

SCHF - "Schußfestigkeitsprüfung"

als erstes wird beim Junghund die  -Schussfestigkeit-  überprüft. Dies ist die Voraussetzung für alle weiteren Prüfungen.

SP - "Spurlautprüfung"

ab einem Alter von 6 Monaten kann der Junghund die Spurlautprüfung ablegen. Bei dieser Prüfung wird die Veranlagung, der frischen Gesundspur eines Hasen lauthals zu folgen ohne dabei den Hasen zu sehen, überprüft.

APoE / APuE - "Anlagenprüfung"

ab einem Alter von 9 Monaten kann der Dachshund die Anlagenprüfungen ober und unter der Erde ablegen. Bei diesen Prüfungen werden die jagdlichen Anlagen des Dachshundes bei der Schweißarbeit und beim Stöbern sowie der Gehorsam und seine Eignung als Jagdhund unter der Erde überprüft.

WA - "Wasserarbeitsprüfung"

ab einem alter von 9 Monaten kann der Dachshund unter Beweis stellen, dass er die Anlage und Fähigkeit besitzt, geschossenes Niederwild (Federwild) aus dem Wasser zu bringen. Ein wesensfester Hund ist meist auch ein wasserfreudiger Hund.

JEB - "Jagdliche Eignungsprüfung unter der Erde" (Fuchs oder Dachs)

Das Leistungszeichen wird vom ÖDHK oder der Sektion durchgeführt. Bei der JEB soll der Dachshund seine Verwendbarkeit bei der Bodenjagd unter Beweis stellen. Dies wird von einem anerkannten Leistungsrichter des ÖDHK  durchgeführt. Zusätzlich sind zwei mit der Bodenjagd vertraute Jagdscheininhaber als Zeugen heranzuziehen. Dies geschieht im Zuge der Jagd.

VGP- "Vollgebrauchsprüfung"

hat der Jagdhund seine jagdliche Ausbildung abgeschlossen, besteht die Möglichkeit der Vollgebrauchsprüfung. Die Vollgebrauchsprüfung schöpft die Gebrauchsmöglichkeiten des Dachshundes voll aus. Sie ist deshalb die am höchsten zu bewertende Prüfung und gibt mit der Vielseitigkeit ihrer Prüfungsfächer ein Bild der umfangreichen Verwendungsmöglichkeiten dieser Jagdhunderasse.

SSP - "Sonderschweißprüfung"  ( ÖDHK oder ÖJGV )

weiters besteht noch die Möglichkeit den Hund bei Schweiß- und Spezialschweißprüfungen des eigenen oder anderer Verbandsvereine zu führen.

Stehzeit mind.15 St., künstliche Schweißfährte, 1/4L Schweiß

 



Bankverbindung der Sektion OÖ

IBAN: AT95 3406 8000 0020 7738